Gobelin _ [frz. nach einer gleichnamigen Pariser Färberfamilie im 15. Jh.]

Gobelin meint Bildteppiche, auch der Begriff Bildwirkerei oder Bildweberei wird verwendet.

Es wird in Leinwandbindung gewebt. Gearbeitet wird dabei am Hochwebstuhl, d.h. der Weber sitzt vor den vertikal aufgespannten Kettfäden, in die er die Schußfäden einträgt. Die farbigen Schußfäden verdecken im Ergebnis die Kettfäden vollständig.

Der Gobelin wird aus vielen kleinen Farbflächen aufgebaut, in denen der Schußfaden als Puschel gewickelt über kleine strecken hin- und hergeführt wird.

Gobelins von Steffi Gasse werden von der Künstlerin selbst entworfen und umgesetzt. Materialien wie Leinen für die Kette, Baumwolle, Wolle und Seide für den Schuß werden von Hand gefärbt.

Gobelins für den lithurgischen Gebrauch

Als Paramente bezeichnet man alle Textilien, die im Gottesdienst zur Verwendung kommen. Der Begriff leitet sich vom lateinischen parare mensam, den Tisch bereiten, ab. Neben den Gewändern, Tüchern, Wandbehängen usw. gehören auch die Antependien zu den Paramenten.

Antependien [lat. pendere, hängend] sind die Textilien, die an Altar, Kanzel und Lesepult herabhängen. Sie dienen zur Kennzeichnung besonderer Orte im Kirchenraum und besonderer Zeiten in der Liturgie. Je nach Zeitpunkt im Kichenjahr wechseln die liturgischen Farben Weiß, Grün, Violett, Rot und Schwarz.

Ein Gobelin für Ihre Gemeinde

In Zusammenarbeit mit der Gemeinde und unter Einbeziehung der achitektonischen Gegebenheiten entstehen unikate Gobelins (Antependien, Paramente) für den lithurgischen Gebrauch in Ihrer Kirche.

Die Künstlerin Steffi Gasse berät Sie vor Ort und fertigt eine Auswahl an Entwürfen an. Nach weiterer Absprache entstehen die unikaten Kunstwerke in der uralten Technik der Gobelinweberei im Atelier der Künstlerin.

 

Quellen:
Else Regensteiner: Die Kunst zu Weben, Callway-Verlag 1986
Erika Arndt: Handbuch Weben, Hauptverlag, 2006